Cyclophosphamid Endoxan Therapie 2015

Resume:

Beginn Therapie Juni 2015 alle 7-8 Wochen 600 mg/m2 Endoxan die letzte erfolgte am Februar 2016

Negativ:
Übelkeit mit Erbrechen über 3 Tage bei jeder Infusion, bei den ersten ging es noch bei der letzten war es ganz schlimm da hatte ich auch Schüttelfrost und Fieber, unter der Therapie habe ich weitere Verschlechterungen bekommen wie eine Skoliose, und neue Muskelfrass Löcher an beiden Kniekehlen ( also Ansatz Wade/Ansatz Beinbizeps )

Auch hatte ich bei jeder Infusion Angst das was ins Gewebe läuft, den dann kann es zu Verätzungen kommen. Ganz schlimm war der erste Zyklus, den da war ich fast 3 Tage Nonstop am Tropf, wird immer so beim ersten mal gemacht, bei den nächsten war es immer 12-15 Std, es gab Vorlauf immer 4 Liter Wasser, Blasen und Magenschutz dann das Giftzeug und dann noch mal Blasen und Magenschutz und ein Liter Wasser.

Ob die Therapie geholfen hat kann ich nicht sagen, da es ja zu Verschlechterungen gekommen ist, was ich aber sicher sagen kann, ist das durch die Cyclophosphamid Endoxan Therapie die Venen total kaputt gemacht werden, ich habe so gut wie keine mehr, das Zeug das muss man einmal sagen ist eine CHEMOTHERAPIE mir ordentlichen Nebenwirkungen wie Blasenkrebs, Haarausfall usw usw usw , wenn man es bekommt merkt man das das es dem Körper nicht gut tut.

Laut den Ärzten, so sagte man mir, sorgt Cyclophosphamid ( Endoxan ) dafür das sich die kaputten Zellen ( also MADSAM / MMN ) nicht mehr teilen und vermehren.

Cyclophosphamid ( Endoxan )ist auch als Therapie für MMN / Multifokale Motorische Neuropathie bei nicht zufriedenstellenden Ansprechens auf IVIG zu gelassen und IVIG ( Immoglobine ) bekomme ich weiterhin alle 14 Tage aber jetzt 120 gr.

Zwischendurch habe ich mal 7 Wochen mit Endoxan pausiert und wöchentlich 70gr IVIG ( Immoglobine ) bekommen, was aber zu nichts führte.


Das Oxazaphosphinan Cyclophosphamid (Handelsname: Endoxan, Hersteller: Baxter) ist ein Arzneistoff und zählt zu der Gruppe der Stickstoff-Senfgas-Verbindungen mit alkylierender Wirkung. Es handelt sich dabei um ein Zytostatikum. Außer für die Krebstherapie wird es auch zur Behandlung von besonders schweren Verläufen bei Autoimmunerkrankungen wie systemischem Lupus Erythematodes (SLE), Sklerodermie, Vaskulitiden wie der Granulomatose mit Polyangiitis, Rheumatoider Arthritis sowie experimentell bei Multipler Sklerose eingesetzt. Da Cyclophosphamid erst nach einer Aktivierung in der Leber zytotoxisch wirkt, ist es ein Prodrug.

Geschichte

Die Chemiker von Asta Medica synthetisierten auf der Suche nach einem Krebspräparat Derivate des Phosphamidmustards. Das spätere Cyclophosphamid wurde 1956 gefunden[6] und 1962 patentiert.[7]

Herstellung

Cyclophosphamid wird aus Bis(2-chlorethyl)amin und Phosphor(V)-oxychlorid hergestellt. Das entstehende Phophorsäureamiddichlorid liefert bei der Umsetzung mit 3-Amino-1-propanol in Gegenwart von Triethylamin racemisches Cyclophosphamid.[8]

Synthese von Cyclophosphamid

Pharmakologie

Cyclophosphamid an sich ist eine nicht zytostatisch wirksame Substanz. Bei Aufnahme in den Körper und Passage mittels Blutkreislaufes durch die Leber wird es in dieser aktiviert. Die Bioverfügbarkeit beträgt >75 % nach peroraler Gabe, die Eliminationshalbwertzeit 3-12 Stunden. Durch Enzyme des Cytochrom P450-Systems (insbesondere CYP2B6[9]) wird Cyclophosphamid durch Hydroxylierung zu 4-Hydroxycyclophosphamid (4-OH-Cyclophosphamid). 4-OH-Cyclophosphamid liegt mit dem Tautomer Aldophosphamid in einem Gleichgewicht vor.

Phosphoramidmustard

Aldophosphamid spaltet spontan Acrolein ab und wird zu Phosphoramidmustard (Chlorethylphosphorsäureamid[10]). Das Phosphoramidmustard ist ein aktives bifunktionales Alkylans und ein Zwitterion bei physiologischem pH (7,4): Die Form Phosphoramidmustard gelangt nur schwerlich über die Zellmembran in Zellen, die Form 4-OH-Cyclophosphamid-Aldophosphamid gelangt recht leicht durch die Zellmembran in die Zellen. 4-OH-Cyclophosphamid-Aldophosphamid dient somit als Transportmittel von Phosphoramidmustard in die Zellen; letzteres ist deutlich zytotoxischer als 4-OH-Cyclophosphamid-Aldophosphamid. Analog der Substanz Mechlorethamin bewirkt Phosphoramidmustard in Zellen Vernetzungsverbindungen zwischen den einzelnen DNA-Strängen (DNA-Vernetzung).

Aldehyddehydrogenasen bauen 4-OH-Cyclophosphamid ab, in dem sie es zu Carboxyphosphamid oxidieren. Zellen, die reich an Aldehyddehydrogenasen sind wie beispielsweise frühe hämatopoetische Stammzellen und Megakaryozyten wie auch Stammzellen in den Schleimhäuten sind gegenüber den toxischen Wirkungen von 4-OH-Cyclophosphamid und Phosphoramid-Mustard unempfindlicher als Zellen ohne reichliche Ausstattung mit Aldehyddehydrogenasen. Dieser Unterschied in der Metabolisierungsfähigkeit erklärt die relativ kurze Dauer der Knochenmarktoxizität mit Anämie, Thrombopenie und Leukopenie. Sie erklärt auch die im Vergleich zu anderen alkylierenden Substanzen geringere Schleimhauttoxizität (Mukositis).

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